Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S7.1 Nutzungskonflikte bei veränderter Grundwasserverfügbarkeit und zukünftige Bewirtschaftung der Ressource Grundwasser Ort: Weißer Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Frank Herrmann, Forschungszentrum Jülich Chair der Sitzung: Jörg Elbracht Chair der Sitzung: Christian Klassert Chair der Sitzung: Martina Flörke Chair der Sitzung: Stefan Simon, Erftverband Chair der Sitzung: Uwe Sütering | |
| Präsentation 3 | |
16:00 - 16:15
ID: 141 / Session 7.1: 3 Die Veränderung der Grundwasserneubildung in der Stadtentwicklung: die Erhöhung der Quantität ist die Regel 1: Eawag - Wasserforschungsinstitut im ETH-Bereich, Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser, Schweiz; 2: Laval University, Department of Geology and Geological Engineering, Quebec, Canada; 3: GFI Grundwasser - Consulting-Institut GmbH Dresden, Meraner Straße 10-12, 01217 Dresden, Deutschland; 4: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Am Mainzer Tor 1, 56068 Koblenz, Deutschland; 5: TU Delft, Department of Geoscience and Engineering, Delft, The Netherlands; 6: TU Delft, Department of Water Management, Delft, The Netherlands; 7: CH-GNet: Schweizer Grundwassernetzwerk, Überlandstrasse 133, 8600 Dübendorf, Schweiz Das urbane Grundwasser ist eine wichtige Ressource für die Wasserversorgung, die Energieerzeugung, den Hochwasserschutz und das integrierte Management von Oberflächen- und Grundwasser. Durch konkurrierende Nutzungsinteressen ist diese Ressource jedoch sowohl in ihrer Qualität als auch in ihrer Menge erheblich gefährdet. Der Wasserfluss in städtischen Gebieten wird nicht nur durch die Infrastruktur beeinflusst, sondern zugleich durch anthropogene Belastungen wie Verschmutzungen erheblich beeinträchtigt. Die Forschung zum urbanen Grundwasser hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Dennoch stehen wir aufgrund der Komplexität des Wasserflusses und des Schadstofftransports in städtischen Grundwasserleitern weiterhin vor großen Herausforderungen. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der komplexen Grundwasserflüsse in urbanen Gebieten ist die Quantifizierung der Grundwasserneubildung. Dies stellt zwar eine Herausforderung dar, ist für die Erstellung von Wasserbilanzen über längere Zeiträume jedoch unabdingbar. Auf den ersten Blick erscheint es überraschend, doch zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die Grundwasserneubildung mit zunehmender Urbanisierung zunimmt. In unserer Arbeit zeigen wir, dass dieser Effekt vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: die deutliche Reduktion der Verdunstung infolge des Verlusts von Grünflächen sowie zusätzliche Wasserzuflüsse durch Leitungsverluste in der Trinkwasserversorgung und im Abwassersystem. | |

