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Sitzungsübersicht
Sitzung
Workshop 1a: Ethisch - transparent - offen: Die CARE-Prinzipien und ihre Implikationen für geisteswissenschaftliche FDM-Services
Zeit:
Montag, 07.03.2022:
14:00 - 18:00

Ort: DHd2022 Zoom Workshop 1

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Präsentationen

Ethisch - transparent - offen: Die CARE-Prinzipien und ihre Implikationen für geisteswissenschaftliche FDM-Services

Katrin Moeller1, Sibylle Söring2, Sabine Imeri3, Marina Lemaire4, Nils Reichert5

1Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Germany; 2Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Germany; 3Universitätsbibliothek und Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Germany; 4Servicezentrum eSciences der Universität Trier; 5Hessisches Landesarchiv Marburg

Bei den Einreichenden handelt es sich um Vertreter:innen von Infrastruktureinrichtungen (AG Datenzentren), die Forschende bei der Entwicklung und Umsetzung des Forschungsdatenmanagements (FDM) unterstützen. Dabei fallen häufig Beratungs- und Kompetenzvermittlungsaufgaben an, die weit in rechtliche und ethische Thematiken ausgreifen, für die Mitarbeiter:innen von Datenzentren und Infrastruktureinrichtungen aber nicht geschult sind, und für die aus geisteswissenschaftlicher Perspektive auch kaum Handreichungen existieren.

Ergänzt wird diese Perspektive durch fachliche Beiträge zu Anwendungskontexten, zur Relevanz und disziplinären Ausweitung der CARE-Prinzipien durch die Ethnologin Sabine Imeri (FID Sozial- und Kulturanthropologie, HU Berlin/Universität Bremen) sowie Vertreter:innen weiterer Fachkontexte. Die einzelnen Themenblöcke werden Herausforderungen am Beispiel von Oral History (Verena Lucia Nägel, Universitätsbibliothek, FU Berlin), Afrikanistik/Linguistik (Henning Schreiber/Katrin Pfeiffer, Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg) sowie Archivrecht (Thomas Henne, Archivschule Marburg) in den Blick nehmen. Die Verschränkung von FDM-Expertise und Problemszenarien der Forschungspraxis soll beide Handlungsebenen besser miteinander in Bezug setzen und die gegenseitige Wahrnehmung von Bedarfen, Herausforderungen und Lösungskonzepten fördern.