Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Round Table 4
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Lehrkräfteperspektiven auf Schüler:innenpartizipation im Sachunterricht zwischen sozialem und politischem Lernen Universität Greifswald, Deutschland Das geplante Dissertationsvorhaben untersucht die Lehrkräfteperspektive auf Schüler:innenpartizipation als zentralen Aspekt der Demokratiebildung an allgemeinbildenden Grundschulen mit besonderem Fokus auf den Sachunterricht. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die in der Unterrichtspraxis realisierte Partizipation den Anforderungen politischer Bildung entspricht oder primär auf soziale Lernprozesse verweist und unter welchen Bedingungen sie gegenwärtig umgesetzt wird. Theoretischer Ausgangspunkt ist die Annahme, dass früh eröffnete Partizipation eine grundlegende Erfahrung für gegenwärtiges und zukünftiges demokratisches Handeln darstellt, zugleich jedoch für politisches Lernen in realpolitische Lernsituationen eingebettet sein muss (Albrecht et al., 2020; Becher & Gläser, 2020). Im ersten Schritt der Promotion soll mithilfe eines Fragebogens untersucht werden, wie Partizipation im Sachunterricht derzeit umgesetzt wird. Dabei basiert der Fragebogen auf der Unterscheidung zwischen Partizipation als sozialem Lernen, Partizipation als politischem Lernen sowie der curricularen Begründung politischer Partizipation und erfasst die Perspektiven von Sachunterrichtslehrkräften. Derzeit wird die theoretische Fundierung des Instruments erarbeitet. Der daraus resultierende Beratungsbedarf betrifft vor allem methodische Fragen, insbesondere die Konzeption des Erhebungsinstruments, die Formulierung geeigneter Items sowie die Auswahl eines angemessenen Auswertungszugangs. Die Vergleichskompetenz von Schülerinnen und Schülern im Sachunterricht (VerSuS) LMU München, Deutschland Das Promotionsvorhaben steht kurz vor der Finalisierung des Forschungsdesigns. Vergleichen gilt als eine zentrale, fächer- sowie schulartübergreifende Kompetenz von Schüler:innen (vgl. GDSU, 2013; Schreiber, 2005; Wellnitz & Mayer, 2013). Empirisch belegt ist, dass das Vergleichen eine kognitiv aktivierende Maßnahme darstellt (Lipowsky et al., 2019), die durch verschiedene Möglichkeiten konstruktiv unterstützt werden kann (Matlen et al., 2020; Oberfell et al., 2023). Jedoch mangelt es an wissenschaftlichen Untersuchungen, die die Kompetenz des Vergleichens selbst in den Fokus rücken und eine differenzierte Betrachtung ihrer Subprozesse ermöglichen. Ziel des Forschungsvorhabens ist deshalb, die Vergleichskompetenz von Grundschüler:innen zu erfassen und zu untersuchen, (1) wie Lernende in einer Vergleichssituation zu sachunterrichtlichen Inhalten vorgehen (2) wie die einzelnen Subprozesse der Vergleichskompetenz ausgestaltet sind und (3) in welchem Zusammenhang die Vergleichskompetenz und individuelle Lernvoraussetzungen stehen. Die Studie folgt einem Mixed-Methods-Design. Zur Datenerhebung wird ein bestehendes Erhebungsinstrument (Namy & Clepper, 2010) weiterentwickelt und in Einzelinterviews eingesetzt. Die gewonnenen Ergebnisse werden zunächst qualitativ inhaltsanalytisch (Kuckartz & Rädiker, 2024) ausgewertet und dann für weiterführende quantitative Analysen quantifiziert. Beratungsbedarf besteht vor allem beim methodischen Vorgehen der Quantifizierung und Auswertung. | ||
