Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Round Table 1
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Interviewstudie mit Kindern zu Lernerfahrungen im FREI DAY Universität Paderborn, Deutschland Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich Konzeption und Planung des Forschungsvorhabens im Entwicklungsprozess. Entsprechend werden Forschungsfrage, Methodik und Stichprobe fortlaufend präzisiert, sodass sich einzelne Aspekte bis zur Tagung noch verändern können. Die globale Dringlichkeit nachhaltiger Entwicklung erfordert umfassende Bildungsansätze, um Individuen zu befähigen, eine nachhaltige Zukunft aktiv mitzugestalten. Für die Schule bedeutet dies, dass über die reine Wissensvermittlung hinaus die Entwicklung von Zukunfts- und Gestaltungskompetenzen fokussiert werden muss (Rolff, 2025). Das offene Lernformat FREI DAY (Rasfeld, 2021) setzt hier an, indem es Selbstwirksamkeitserfahrungen, Verantwortungsübernahme und zukunftsorientiertes Handeln unterstützen soll (vgl. Schule im Aufbruch gGmbH, o. J.). Inwiefern Grundschüler:innen die eigene Entwicklung von Zukunfts- und Gestaltungskompetenzen wahrnehmen, soll im geplanten Forschungsvorhaben näher untersucht werden. Dazu wird folgender Fragestellung nachgegangen: Welche Lernprozesse finden beim FREI DAY aus Sicht der Schüler:innen statt? Zur Beantwortung dieser Frage ist der Einsatz qualitativer Erhebungsmethoden vorgesehen, daher werden aktuell verschiedene Interviewformen recherchiert und diskutiert. Als möglicher methodischer Zugang zur Gestaltung kindgerechter Gesprächsanlässe wird der Mosaic Approach (Clark, 2017) in Betracht gezogen. Bei weiterer Verfolgung dieser Überlegungen soll im Rahmen der PriQua Tagung diskutiert werden, welche Chancen und Herausforderungen bei Interviews mit Kindern sowie der Methode des Mosaic Approaches vorliegen. Kinderfragen im Fokus Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Deutschland Durch Fragen erschließen sich Kinder die Welt. Im Unterricht sehen sich Lehrende daher teils mit unerwarteten und anspruchsvollen Kinderfragen konfrontiert, die spontan fachliche, didaktische und organisatorische Entscheidungen erfordern. Dabei greifen sie auf unterschiedliche Reaktionsweisen zurück, wobei sich Unterschiede in Abhängigkeit von der Berufserfahrung zeigen (Ruesch Schweizer & Knapp 2026). Zugleich erfordert ein produktiver Umgang mit Kinderfragen sowohl Offenheit und zeitliche Flexibilität als auch eine frageförderliche Lernumgebung (Chin & Osborne 2008; Brinkmann 2019). Die Studie „Kinderfragen im Fokus“ ist an der Schnittstelle von Lehr-Lernforschung (Reinmann & Mandl 2006) und Professionalisierungsforschung (Helsper 2014) verortet. Sie untersucht, wie Lehrende über didaktische Herausforderungen, Unterrichtsplanung oder Reaktionen auf konkrete Fragen von Kindern diskutieren. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für Entscheidungsgrundlagen unterrichtlichen Handelns zu entwickeln. Hierzu werden ab Herbst ´26 zwei professionelle Lerngemeinschaften (Kansteiner & Welther 2025) über einen Zeitraum von sechs bis acht Monaten videografiert. Die Daten sollen auf Grundlage der Grounded Theory ausgewertet werden (Strauss & Corbin 1996). Im Round Table sollen aktuelle Fragen zur Datenerhebung (z.B. zur Rolle der Forscherin oder zur Offenheit des Forschungssettings) sowie zur Datenaufbereitung diskutiert werden. | ||
