Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Rassismuskritisches Schulprofil
Zeit:
Donnerstag, 06.10.2022:
14:45 - 16:45

Chair der Sitzung: Aysun Doğmuş
Ort: 02-731

GFG 2. Stock

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Präsentationen

Rassismus mit im Gepäck? Das Programm Rucksack Schule in NRW und strukturelle Diskriminierung

Aslı Can Ayten, Sara Hägi-Mead, Sofiane Kaci, Magdalena Knappik

Bergische Universität Wuppertal, Deutschland

Das Programm Rucksack Schule zielt auf eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Schulen und Eltern mehrsprachiger Schüler:innen. Wir möchten mit Blick auf unsere derzeitigen Erkenntnisse im Rahmen eines laufenden Projekts zur Materialentwicklung des Programms Rucksack Schule in NRW auf Folgen einer fehlenden Bewusstheit der gesellschaftlichen Bedingtheit von Schule und von Programmzielen hinweisen und fragen, welche Perspektiven Rucksack Schule auf Eltern und Schüler:innen aus migrationspädagogischer und rassismuskritischer Sicht entwickelt oder fortschreibt. Anhand einer Analyse des Programms wird eine Hinterfragung und Schärfung seiner Zielgruppenbestimmung und Zielsetzung vorgeschlagen, um eine rassismus- und linguizismuskritische Schul- und Unterrichtsentwicklung anzustoßen.



Zivilgesellschaftliche Schulprofilierung aus Lehrersicht - Explorative Erkundungen lehrerseitiger Bezugnahmen

Angela Bauer

Universtiät Bayreuth, Deutschland

Unterstützungssysteme wie die Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ formulieren das Ziel diskriminierungskritische bzw. demokratische Bildungsarbeit in Schule anzustoßen und zu verstetigen. Es stellt sich die Frage, wie die beobachtbare schulische Inszenierung und die nach außen getragene Idealisierung schulischer Qualität auf der Ebene der Akteure verfängt. Der explorative Beitrag erörtert lehrerseitige Bezugnahmen auf eine rassismuskritische Schulentwicklung am Beispiel der Profilierung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Entlang einer qualitativen Rekonstruktion themenzentrierter Lehrer-Interviews wird der Frage nachgegangen, wie die schulischen Akteure den Prozess interpretativ rahmen bzw. welche Relevanzsetzungen sie vornehmen.



Zertifiziertes Engagement? Rekonstruktionen zu Initiativen zivilgesellschaftlicher Schulprofilierung

Fabian Dietrich, Junis Spitznagel

Universität Bayreuth, Deutschland

Gegenwärtig lässt sich eine Konjunktur zivilgesellschaftlicher und staatlicher Initiativen beobachten, die über die Vergabe von Schulsiegeln, Zertifikaten und Auszeichnungen darauf zielen, antirassistische und demokratische Bildungsarbeit in Schulen zu stärken. Der explorativ angelegte Beitrag fokussiert zum einen die in den Selbstbeschreibungen dieser Initiativen eingeschriebenen Konzeptionen von Schule und damit verbundene Transformationserwartungen. Zum anderen richten sich die im Mittelpunkt des Beitrages stehenden objektiv-hermeneutischen Rekonstruktionen auf die Modi der Einflussnahme auf Schulen, um so das Verhältnis zwischen programmatischen Zielstellungen und Implementationsstrategien herauszuarbeiten.



 
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