Kongressprogramm

Sitzung
Positionierung und Profilierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Jugendhilfeplanung - Stadt Nürnberg und Landkreis München (S-018)
Zeit:
Montag, 20.09.2021:
17:00 - 18:30

Ort/Setting: Meetingraum: Session
Session in einem virtuellen Meetingräumen auf der Kongressplattform.
Die Zugangsdaten mit den jeweiligen Raumlinks erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Bundeskongress.
Themen:
Konzepte und Praxis der Kinder- und Jugendarbeit

Inhalt

Positionierung und Profilierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Jugendhilfeplanung - Stadt Nürnberg und Landkreis München

Simone Herold1, Lena Schuster2, Tobias Kühn3

1Kinder- und Jugendarbeit, Jugendamt Stadt Nürnberg; 2Kommunale Jugendpflegerin - Landkreis München; 3Controller - Kreisjugendring München-Land

Mit der aktuellen Jugendhilfeplanung der Stadt Nürnberg wurden die theoretischen und inhaltlich-konzeptionellen Grundlagen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in einem partizipativ angelegten Prozess umfassend neu bearbeitet. Die Präsentation der Bände 1 – Fachliche Planung und Weiterentwicklung, Band 2 – Kleinräumige Bestands- und Bedarfsanalyse und Band 3 – „Was ist Offene Jugendarbeit? Materialien und Konzepte für die Jugendhilfeplanung“ kann für Fachkräfte/ Leitungskräfte aus dem Arbeitsfeld Anregung für die eigene Planung sein.
Die Planung sollte jedoch mit kurz- und mittelfristig angelegten Planungs- und Reflexionsinstrumenten verbunden sein, um die best mögliche Wirkung zu erzielen.
Der Landkreis München hat im Rahmen seiner Neustrukturierung der Jugendhilfeplanung 2020 damit begonnen in einem partizipativen Prozess ein landkreisweites Dokumentationswesen für die OKJA zu entwickeln. Als Basis dient das neu entwickelte Dokumentationstool OKJA360°, mit dem die Möglichkeit besteht, neben der Erfassung von quantitativen Daten auch die Qualität der OKJA abzubilden. In einem zweiten Schritt können aus der Dokumentationsdatenbank Berichte für verschiedene Anspruchsgruppen gespeist werden. Der Mehrwert einer guten Dokumentation liegt jedoch in der anschließenden Auswertung. Die Berichte bieten mit Reflexionsfragen und einem Begleitheft Impulse, denn erst durch den Dialog kann eine bedarfsgerechte, tragfähige, innovative und in die Zukunft gerichtete OKJA entstehen.